Museen und Kunst

Porträt von V.E. Meyerhold, B.D. Grigoriev, 1916

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Porträt von Vsevolod Emilievich Meyerhold - Boris Dmitrievich Grigoriev. 247 x 168

Das Werk von Boris Dmitrievich Grigoriev (1886-1939) passt nicht in den kunstgeschichtlichen Rahmen traditioneller Malschulen. Er neigt entweder dazu, sich in den Passionismus (Streben nach Vergangenheit) und die elegische Stimmung seiner Zeitgenossen - Künstler der World of Art Association - hineinzuversetzen, oder er freut sich und scherzt in den Pubs und Tavernen zusammen mit den Meistern der Blauen Rose. Später kristallisierte sich seine Maltechnik zu einem sogenannten "Neo-Akademismus" mit Elementen der kubistischen Fragmentierung der Form heraus, um den akuten Psychologismus der Charaktere der Charaktere zu betonen.

Wsewolod MeyerholdGrigoriev, bekannt für seine Schauspiel- und Regiearbeit und sein schockierendes Verhalten, war so begeistert, dass er sagte: „Du magst das Museum!“ Meyerhold neigte zu Farce und Grimassen und wurde zum Schöpfer eines ausdrucksstarken Systems - der „Biomechanik“.

Der Künstler fängt Meyerhold ein im Bild des Protagonisten kurz vor den Sitzungen der Darstellung des Films "Dorian Gray" gedreht. Aber vor dem Betrachter ist es eher kein schlanker Dandy, sondern eine tragische Parodie auf eine Person, das Schicksal. Die Essenz des Genies Grigoryev liegt in seiner visionären Entscheidung über die Leinwand - der mystische Regisseur wird ein Opfer des revolutionären Elements, das als starker, irdischer Janitschar verkörpert ist.


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